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Zeitungsartikel über das Kännchen
 

Wie aus der Zeit gefallen und sehr gemütlich
Im Café Kännchen in Brempt gibt es eine kleine Kuchenauswahl, „Arme Ritter“ und am Wochenende Eintopf.

NIEDERKRÜCHTEN.
Das Kaffeeservice trägt Blümchenmuster, die Kanne wird auf dem Stövchen drapiert, die Einrichtung ist eher rustikal, und die Inhaberin bleibt auch mal für ein Pläuschchen am Tisch: Dieses Café ist hoffnungslos unmodern
– und gerade darum so gemütlich. Vor gut vier Monaten hat Ute Lordan das „Kännchen an der Schwalm“ an der Kahrstraße 103 in Brempt eröffnet. Es wirkt wie aus der Zeit gefallen, und genau das mögen die Gäste. Die stylische Gleichförmigkeit moderner Kaffeehausketten fehlt völlig. Das ist ein wesentlicher Teil der Geschäftsidee.
Die Kuchenauswahl ist begrenzt. Es gibt meist drei bis vier Sorten, vor allem klassische Obstböden und Blechkuchen. Gerade ist Pflaumenstreusel der Renner. Alle Kuchen sind selbst gemacht.
Eine Spezialität ist Ute Lordans Philadelphia-Torte. Wer Latte Macchiato, Cappuccino, Iced Caffe Latte, Mocha Frappuccino, Espresso con Panna und sonstige Errungenschaften heutiger Kaffee-Kultur möchte, ist im Kännchen an der Schwalm an der falschen Adresse. „Hier gibt es richtig guten Filterkaffee“, sagt Ute Lordan. Punkt.
„Wir wollen Dinge anbieten, die andere nicht haben“, erläutert die 50-Jährige Inhaberin. Dazu gehören vor allem einfache, traditionelle Gerichte. Neben Kuchen gibt es gefüllte Pfannkuchen, selbst gebackenen Fleischkäse mit Brötchen oder hausgemachtem Kartoffelsalat, belegte Baguettes, Salatplatten und am Wochenende Eintopf. Selbst der gute alte „Arme Ritter“ feiert im Kännchen an der Schwalm fröhliche Urständ‘. Jeden ersten Sonntag im Monat bietet das „Kännchen“ ein üppiges Frühstücksbuffet. Auch Kulturelles ist in Planung: Im Oktober lädt das Café zu „Kaffeeklatsch mit Chorgesang“. Spielenachmittage für Senioren sind angedacht. Gesellschaften können das Café ebenfalls buchen
– auch über die normalen Öffnungszeiten hinaus.
Anfang April hat Ute Lordan ihr kleines, aber feines Café in den Räumlichkeiten des einstigen Angelsportgeschäfts Schumacher eröffnet. Das „Kännchen an der Schwalm“ ist ein Wortspiel mit ihrem Geburtsnamen „von Kannen“.
Ute Lordan, die sechs Teilzeitkräfte beschäftigt, ist mit dem Start „wirklich zufrieden“. Allmählich bildet sich ein Stammpublikum, das die gemütliche Atmosphäre, die persönliche Ansprache und die zivilen Preise zu schätzen weiß.

Öffnungszeiten:
Do – So und an Feiertagen: 9 – 18 Uhr
www.kaennchenanderschwalm.de